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Die Giraffe – ein Steckbrief

Den Moment, in dem man zum ersten Mal in seinem Leben eine Giraffe oder gar eine Giraffenherde in freier Wildbahn sah, vergisst man wohl nie mehr. Sind ja auch schwer zu übersehen … 😉 Doch Spaß beiseite: Sie ziehen uns nicht nur mit ihrer unglaublichen Größe in ihren Bann, sondern auch mit dieser gewissen Grazilität, die sie an den Tag legen. Doch was macht Giraffen eigentlich noch aus? Diese Frage beantworten wir für Sie in diesem kleinen Steckbrief und hoffen, dass Ihnen das Lesen dieser (Fun) Facts genauso viel Freude bereitet, wie uns das Recherchieren und Schreiben dieses Artikels.

Die Basics

Welche Giraffenarten gibt es?

Vor gar nicht allzu langer Zeit fanden Forscher heraus, dass es vier verschiedene Giraffenarten gibt. Bis zu diesem Zeitpunkt ging man lediglich von neun Unterarten aus, die sich hinsichtlich Farbe und Fleckenmuster voneinander unterscheiden. 2016 dann die Erkenntnis: Die vier entdeckten Arten – Süd-Giraffe, Netz-Giraffe, Massai-Giraffe und Nord-Giraffe – unterscheiden sich genetisch gesehen in etwa so voneinander wie ein Braunbär von einem Eisbär. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gelten übrigens alle vier Giraffenarten mittlerweile als gefährdet. Die Gründe sind unter anderem Habitatverlust, illegale Wilderei, veränderte Landwirtschaft und Konflikte mit Menschen. Glücklicherweise gibt es mittlerweile aber zahlreiche Initiativen, mit denen versucht wird, diesen Trend aufzuhalten und umzukehren. Big News: Vor Kurzem wurde in der Serengeti eine Albino-Giraffe gesichtet. Ein wirklich ganz besonderes Exemplar.

Wie groß werden Giraffen?

Giraffen können bis zu 6 Meter messen und sind damit die größten, oder besser gesagt höchsten, Landtiere der Welt. Zum Vergleich: Ein afrikanischer Elefant schafft es „gerade einmal“ auf 3,2 Meter. Der Hals der Giraffe wird übrigens bis zu 2,5  Meter lang und hat trotz dieser beträchtlichen Länge keinen einzigen Halswirbel mehr als wir Menschen – sieben.

Wie schwer werden Giraffen?

Bei dieser Höhe überrascht es nicht, dass Giraffen keine Leichtgewichte sind, auch wenn sie sich oft unheimlich grazil und sanft fortbewegen. Ein ausgewachsener Giraffenbulle kann schon einmal bis zu 2.000 Kilogramm auf die Waage bringen.

Wie alt werden Giraffen?

Die älteste Giraffe wurde sage und schreibe 32 Jahre alt. Sie war aber ein absoluter Ausnahmefall. Für gewöhnlich werden Giraffen zwischen 20 und 25 Jahre alt.

Wo leben Giraffen?

Wenn Sie an Giraffen denken, sehen Sie sie bestimmt direkt in Afrika durch die Savannen streifen, stimmt’s? Mit dieser Vermutung liegen Sie goldrichtig! Meistens schließen sich fünf oder sechs Individuen zu kleinen Gruppen zusammen und ziehen gemeinsam durch die Busch- oder Baumsavannen südlich der Sahelzone. Hauptsächlich sind sie in Reservaten oder Nationalparks in Tansania, Namibia, Südafrika, Botswana, Kenia oder im Sudan unterwegs, aber auch in Ländern wie Niger, Kamerun, Mali, Mauretanien oder im Senegal.

Was essen Giraffen?

Giraffen ernähren sich ausschließlich von Pflanzen wie Akazienblättern, greifen gern aber auch mal zu Samen, Blüten, Früchte oder Hülsen (zum Beispiel sonntags*). Ihre Höhe kommt ihr da natürlich zugute: Die Köstlichkeiten hoch oben in den Bäumen erreicht sie mit ihrer blaugrauen Zunge, die bis zu 50 cm lang werden kann, kinderleicht. Und da Giraffen sehr sozial und friedlich sind, sieht man sie auch oft neben anderen Pflanzenfressern wie Nashörnern, Zebras, Büffeln, Elefanten, Antilopen und Gazellen am Wasserloch stehen.

*Diese Tatsache können wir nicht zu 100 % belegen.

Giraffenwissen 2.0

Wie trinken Giraffen?

Welch großartiger Übergang: Die Position, die eine Giraffe beim Trinken einnimmt, ist natürlich einzigartig. Sie spreizt ihre Vorderbeine soweit sie kann und beugt ihren langen Hals dann langsam nach unten, um an das Wasserloch zu gelangen. (Un)nützes Wissen: Eine Giraffe kann noch länger ohne Wasser überleben als Kamele.

Wie schnell wird eine Giraffe?

Normalerweise schreitet eine Giraffe ja recht entspannt voran, mit ca. 6 bis 7 km/h. Sollte sie es allerdings mal eilig haben, kann sie auch bis zu 56 km/h erreichen.

Wie unterscheidet man männliche von weiblichen Giraffen?

Ausgewachsene Männchen sind größer als ausgewachsene Weibchen. Steht aber ein Jungtier neben seiner Mutter, wird’s schon knifflig. Es gibt aber noch ein anderes, ganz eindeutiges Erkennungsmerkmal: Die Weibchen haben dünne Hörner mit Fellbüscheln und die Männchen dicke Hörner ohne Fell.

Warum haben Giraffen Flecken?

Auch wenn es sich fast unglaublich anhört: Mithilfe ihrer Flecken tarnt sich die Giraffe. Von weitem sieht sie nämlich trotz ihrer Größe und dank ihrer Flecken aus wie ein Baum oder Teil der Landschaft. Darüber hinaus können sie durch die Flecken ihre Körpertemperatur anpassen. Ist es beispielsweise zu heiß, pumpt die Giraffe Blut direkt in die Mitte der Flecken, um sich abzukühlen. Die Blutgefäße befinden sich nämlich in den hellen Linien, die sich unter den Flecken wie durch kleine Äste zu Zentren zusammenfinden. So kann die Giraffe über ihre Flecken Wärme abgeben.

Welche natürliche Feinde haben Giraffen?

Wie Sie sicher schon vermutet haben, zählen die Raubtiere Afrikas zu den natürlichen Feinden der Giraffe. Hauptsächlich werden sie von Löwen und Leoparden angegriffen, es kann aber auch vorkommen, dass Wildhunde oder Hyänen die alten oder geschwächten Tiere ins Visier nehmen. An Wasserstellen versuchen sogar Krokodile manchmal ihr Glück. Doch auch wenn diese Tiere angsteinflößend erscheinen, müssen sie sich in Acht nehmen: Eine gesunde, ausgewachsene Giraffe kann ihren Feind mit Beinschlägen durchaus töten.

Wie pflanzt sich die Giraffe fort?

In der Fortpflanzungszeit machen sich die Männchen auf die Suche nach einem passenden Weibchen. Trifft es auf seinem Streifzug auf einen Rivalen, kommt es zum bekannten Kampf, bei dem sie ihre Hälse aufeinanderprallen lassen. Nach einer Weile gibt einer der zwei auf und zieht von dannen und mit viel Glück entscheidet sich das Weibchen für den Sieger dieses Kampfes. 15 Monate später bringt das Weibchen ein Giraffenbaby zur Welt, das mit einem Gewicht von ca. 50 kg knapp zwei Meter auf den Boden knallt und – wie es bei Kindern ja oft der Fall ist – sich dabei nicht verletzt. Nach ein paar wackligen Versuchen stehen die Kleinen bereits und verzücken alle um sich herum.

3 Fun Facts

Giraffen können sprechen

Gut, nicht so wie bei Dr. Doolittle mit uns Menschen, sondern untereinander und das sogar über weite Strecken. Allerdings sind die Geräusche mit weniger als 20 Hz so leise und tief, dass wir sie als Menschen nicht hören können.

Eine Giraffe schläft nicht im Liegen

Und mit nicht, meinen wir so gut wie nie. Schließlich würde es zu lange dauern, um aufzustehen, sollte sich ein Raubtier nähern. Meistens döst sie für drei oder vier Minuten vor sich hin und kommt pro Tag auf ca. zwei Stunden Schlaf – mit offenen Augen und im Stehen.

Giraffen haben den höchsten Blutdruck

Der Blutdruck von Giraffen ist ungefähr doppelt so hoch wie beim Menschen. Eigentlich logisch: Schließlich muss das Blut vom Herz ins Gehirn gelangen und das ist bei der Giraffe ein recht weiter Weg. Pro Minute pumpt das 12 kg schwere Herz ca. 60 Liter Blut. Jetzt ist auch der perfekte Zeitpunkt, um mit einem Mysterium aufzuräumen: Die Giraffe hat ein Herz und nicht zwei. Aus irgendeinem Grund will dieser Irrglaube aber einfach nicht verschwinden.

Wir hoffen, Ihnen die letzten paar Minuten mit unseren Giraffen-Fakten ein wenig versüßt zu haben. Wenn Sie diese sanften Giganten selbst sehen möchten, melden Sie sich gern bei uns. Wir bringen Sie in die Serengeti, den Arusha-Nationalpark oder in ein anderes Naturwunder Tansanias und ganz ganz nah an die höchsten Tiere der Welt. Übrigens: Am 21. Juni ist Weltgiraffentag. Würde sich für eine Reise doch anbieten, oder? 😉

 

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