Gelbe und lila Blumen auf grünen Hügeln

Kitulo Plateau Nationalpark

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Der Kitulo Plateau Nationalpark wird auch als „Garten Gottes“ bezeichnet. Er ist einer der führenden Naturschutzparks für Pflanzen in Afrika und besteht aus Bergwiesen und -wäldern auf dem Kitulo-Plateau im südlichen Hochland Tansanias. Er ist der erste Nationalpark im tropischen Afrika, der zum Schutz der Flora errichtet wurde. Wahre Naturliebhaber reisen oft nur wegen dieses Parks nach Tansania.

Die fabelhafte Flora

Das von Botanikern als „Serengeti der Blumen“ bezeichnete Plateau beherbergt eines der größten Blumenvorkommen der Welt. In den Graslandschaften leben ca. 400 Pflanzenarten. Darunter gibt es mehr als 45 Orchideenarten, Geophyten, Aloe, Protea, Geranien, Riesenlobelien, Lilien und Aster-Gänseblümchen und andere Pflanzen. Während der Regenzeit von November bis April sind die Bergwiesen mit Blumen geschmückt. Viele Arten sind auf das Kipengere-Gebirge und das nahe gelegene Hochland beschränkt. Und drei Arten – Brachystelma Kituloensis, Impatiens Rosulata und Pterygodium Ukingense (das einzige Mitglied seiner Art außerhalb Südafrikas) – gibt es sogar nur auf dem Kitulo-Plateau.

Kitulos Orchideen

Der internationale Handel mit Orchideen boomt. Die Bedrohung von Kitulos Orchideen haben aber einen anderen Grund. In der Kultur vieler einheimischer Völker hat die Ernte von Orchideenwurzeln als Lebensmittel eine lange Geschichte. Sie kochen ein Gericht namens Chikanda oder Kinaka, das einer fleischlosen Wurst ähnelt. Nach der Ernte trocknen sie die Knolle und kochen sie. Was früher nur als ländliche Delikatesse galt, wurde immer beliebter, wodurch die Beschaffung von Orchideen für kommerzielle Zwecke enorm anstieg. Dieser Handel war eine ernsthafte Bedrohung für die Orchideen im südlichen Hochland. Die Lösung: Das Plateau ist heute ein Naturschutzgebiet. Viele Reisende besuchen den Kitulo Plateau Nationalpark wegen seiner unzähligen Wildblumen, Vögel und grasenden Säugetiere.

Die Tierwelt im Kitulo Plateau Nationalpark

Bis auf ein paar Bergriedböcke und Elenantilopen ist das Vorkommen an großen Tieren in Kitulo nicht sehr groß. Pflanzen, Vögel und Schmetterlinge machen das Leben im Park jedoch wieder wett. Hier finden Sie zum Beispiel die Stanleytrappe, die Stahlschwalbe, den Rötelfalken, den Kipengere-Samenfresser und die Steppenweihe. Aber auch das Zebra, der seltene Kipunji-Affe, das Chamäleon, Eidechsen, Frösche, Spinnen und andere kleine Insekten leben im Kitulo Plateau Nationalpark.

Ausflüge und Aktivitäten

Bei wunderschönen Wanderungen können Sie die herrliche Pflanzenwelt sowie die faszinierenden Tiere aus nächster Nähe beobachten und für die Ewigkeit festhalten.

Kitulo Plateau Nationalpark – Anreise

Kitulo erreicht man am besten von Mbeya in nur eineinhalb Stunden. Von Iringa dauert die Fahrt fünfeinhalb Stunden.

Reisetipps von unseren Experten

Mein Name ist Hamisi und ich bin seit neun Jahren ein Guide im Kitulo Plateau Nationalpark. Unsere Gäste mögen diesen Park vor allem wegen der Fülle an Blumen und Orchideen. Wenn sie auf den Pisten blühen, sieht das Plateau aus wie ein wunderschöner bunter Teppich!

Wie viel Zeit sollte man einplanen? Einen Tag.

Die beste Reisezeit

Reisende sollten planen, Kitulo in den Monaten Dezember bis April zu besuchen. Dies ist die Regenzeit für den größten Teil Tansanias, aber es ist die beste Zeit, den Kitulo Plateau Nationalpark zu besuchen, um die Fülle und Vielfalt der Flora zu erleben.

Informationen und Fakten

Der Kitulo Nationalpark ist auch als „Garten Gottes“ bekannt und ist einer der führenden Naturschutzgebiete in Afrika. Er besteht aus Bergwiesen und -wäldern auf dem Kitulo-Plateau im südlichen Hochland Tansanias. Botaniker nennen das Plateau auch „Serengeti der Blumen“, da es eines der größten Blumenvorkommen der Welt beherbergt.

Tiere im Kitulo Plateau Nationalpark

  • Bergriedböcke
  • Elenantilope
  • Zebra
  • Kipunji-Affe
  • Stanleytrappe
  • Stahlschwalbe
  • Rötelfalke
  • Kipengere-Samenfresser
  • Steppenweihe
  • Chamäleon
  • Eidechsen und Vögel

Kitulo Plateau Nationalpark Fakten

  • Fläche: 412 km²
  • In der Mbeya-/Njombe-Region
  • 2005 eröffnet
  • 400 Pflanzenarten
  • Mehr als 45 Orchideenarten

Highlights in Kitulo

  • Liegt auf 2.600 Höhenmetern
  • Zwischen den Bergen Kipengere, Poroto und Livingstone
  • Bekannt als „Garten Gottes“ und „Serengeti der Blumen“

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